Wolfsgedichte

Wenn du das Heulen hörst,
 

ist der Wolf gekommen,
um dich ein Stück deines Weges zu begleiten.
Er nimmt dir die Schwere des Tages
und schenkt dir die Leichtigkeit des Seins.

Wenn du einen Schatten siehst,
ist der Wolf gekommen,
um dich ein Stück vorwärts zu tragen.
Er schenkt dir die Gelassenheit,
die Vergangenheit aus der Distanz zu betrachten.

Wenn du das Heulen hörst,
ist der Wolf gekommen,
um dir das Feuer und die Liebe zu allem was ist, zu bringen.
Er schenkt Dir die Kraft,
anzunehmen oder zu verändern.

Wenn Du einen Schatten siehst,
ist der Wolf gekommen,
um Dich zu begleiten.
Er schenkt Dir den Mut, an allen Deinen Tagen
zu neuen Ufern aufzubrechen.

Wenn du Du das Heulen nicht mehr hörst,
ist der Wolf weitergezogen,
in dem Wissen, dass er Dich gelehrt hat,
dass ein Teil von Dir selbst zum Wolf geworden ist
und Du ihn rufen kannst, wenn Du ihn brauchst.

 Wenn Du seinen Schatten nicht mehr siehst,

ist der Wolf weitergezogen,

weil er weiss, dass Du ihn manchmal in Deinen Träumen tanzen siehst

und von der Ferne sein Heulen hörst."

 

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Der Wolf

Du kannst mich nicht sehn,
doch bin ich da
und immer bei Dir,
ein wenig neben Dir,
ein wenig hinter Dir,
ich bin der Wolf in Dir !
Schließe Deine Augen,
lehne Dich zurück
und tauche in Dich hinein !
Werde ganz still und ernsthaft,
denn Wölfe sind schreckhaft !
Ruf mich, rede mit mir !
Frage mich alles und sooft Du willst !
Doch denke immer daran
......Wölfe Antworten nicht !!!!!!

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Kalte, dichte Nebelschwaden
die Raben sich am Fleische laben.
Der Wolf schleicht durch den dichten Wald.
Die Nacht ist ruhig, die Luft ist kalt.
 
 
Einsam zieht er seine Runden.
Er hat bisher kein Rudel gefunden.
Er jagt allein durch finstre Nacht.
Gezogen von des Mondes Macht.
 
 
Seine Augen glänzen wie klares Eis.
Sein Körper dampft von heißem Schweiß.
Es tönt ein Heulen durch den Wald.
Ertönt durch die Eichen, jahrhunderte alt.
 
 
Auf einer Lichtung, die vom Mond erhellt
findet er sie, wartend unterm Sternenzelt.
Die, welche einst die seinen waren.
Und ihn erneut in ihre Reihen nahmen.
 

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Der Weiße Wolf im silbernen Mondlicht
Ein starker ,weißer Wolf die silberne Nacht durchstreift
Unermüdlich auf der Suche nach einer schönen Gefährtin
Sein weißes Fell im silbernen Mondlicht so hell es glänzt
Ein verführerischer bekannter Duft führt ihn dort hin

Durch den weichen Schnee leise und sanft er anmutig geht
Ein bekanntes Geräusch ,ein heulen nicht fern
Der eisige ,kalte Wind ihm da was in seine Ohren weht
Den Schnee so weiß wie er selbst hat er so gern

Der Wind :Zweifle nicht Argish schließe deine Augen zu
Die Stimme deiner selbst kannst du sie erkennen?
Im dunklen Schatten da finden sie ihre Ruh
Lange musstest unterm Sternenhimmel du alleine wandern

Die Bäume im Winde sich knarrend wiegen
Seine Himmelblauen Augen leuchten ihm seinen weg
Die Naturgewalten nie werden sie über ihn Siegen
Glitzernd liegt der puderige Schnee am dunklen Waldesweg

Der dichte ,graue Nebel über dem schneebedecktem Walde er hing
Im kalten Winde sein Atem schnell vorüberzieht
Ein huschen plötzlich zwischen die bäume ging
Seine Augen öffnen sich eine schöne schneeweiße Wölfin er sieht

Majestätisch stand sie mit ihrer Schönheit und in voller Pracht im Winde nur da
Ihr Blick fiel schnell und interessiert zu ihm herüber im glitzernden Schnee
Der wohlriechende Duft der schönen Wölfin war zum greifen nah
Wie die Augen von Argish waren ihre klar und blau wie der reinste See

Vergessen war der Schmerz und die Einsamkeit aus vergangenen Tagen
Lausche mit deinem großen ,lieben Herzen in dir
Keiner der beiden wagte im Angesicht des anderen etwas zu sagen
In voller Erfurcht vor ihrer Schönheit folgte er ihr

Schnell an ihnen die dunklen ,kalten Wintermonate vorübergingen
In der ersten Nacht des neuen Jahres schon im silbrigen Vollmond und ohne Reue
Hörte man im warmen ,hellen Frühling nicht nur die Vögel singen
Egal was auch passieren wird schworen sie sich an ihrem Mondscheinbrunnen die ewige Treue

Und alsbald in ihrer Höhle ein jaulen und quicken zu vernehmen war
So voller Stolz waren Argish und Angel aber auch Froh darüber
Und sie nannten von den achten den Erstgeborenen Adebar
Das allein sein war für beide nun vorrüber

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